Auch in diesem Jahr laden wir alle
Obstinteressierten zu unserem Sommerschnittkurs am Freitag,
12. Juni, 17:00 Uhr, ein. Treffpunkt ist auf der Streuobstwiese am
Michelswiesenweg. Von Würmersheim kommend Richtung
Elchesheim/Illingen, biegt man am Wegkreuz links ab und nimmt den rechten Weg Richtung Bietigheim. Nach ca 1 km kommt eine Baumreihe, hier links ins Feld fahren. Die Wiese befindet sich ca. 100
Meter auf der linken Seite. Der Weg ist ausgeschildert.
Wir freuen uns auf viele Obstfreunde. Natürlich findet der Kurs
unter fachkundiger Anleitung von Raimund Heck statt, der mit zahlreichen Tipps und Informationen, Rede und Antwort steht.
Im Anschluss freuen wir uns bei kühlen Getränken und Brezeln, auf
einen regen Austausch.
Der OGV Würmersheim startet mit Ihnen ins neue Jahr. Los geht es mit unserem Winterschnittkurs am 31. Januar, 13:30 Uhr, auf dem OGV-Gelände gegenüber dem Friedhof Würmersheim. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihr Wissen rund um den Obstbaumschnitt zu vertiefen oder zu erweitern.
Langweilig wird es garantiert nicht, denn der Schnittkurs wird von Raimund Heck, vom OGV Elchesheim-Illingen, geleitet. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos. Im Anschluss warten Getränke und Brezeln auf die fleißigen Obstbaumschneider.
Am vergangenen Samstag fand auf dem OGV-Gelände eine kleine Pflanzaktion statt, bei der eine selbstbefruchtende Hauszwetschge "Meschenmoser", eine stachellose hellrote Stachelbeere "Captivator" sowie eine rote Johannisbeere "Rovada" gesetzt wurden.
Trotz des trockenen Wetters war der Boden stark aufgeweicht, sodass die Arbeiten teilweise sehr matschig verliefen. Dennoch kamen Finn Schmidt, Karin Janusch, Ewald Bader und Christian Schmidt zügig voran. Insgesamt wurden 540 Liter Pflanzerde verarbeitet, um den neuen Beeren- und Obstgehölzen optimale Startbedingungen und den vorhandenen Pflanzen, frische Nährstoffe zu sichern. Nach rund anderthalb Stunden waren alle Pflanzen fachgerecht eingesetzt, und alle Pflanzringe mit Gießring abgeschlossen. Mit der Aktion haben wir das Gelände um drei robuste und ertragreiche Sorten bereichert und hoffen darauf, dass alle Pflanzen gut anwachsen.
„Der Obst- und Gartenbau steht auf einem stabilen Fundament,“ begann 1. Vorsitzender Christoph Schlager, seine Ansprache anlässlich der Mitgliederversammlung am vergangenen Donnerstag. Eine solide finanzielle Basis, ein leichter Mitgliederzuwachs und eine funktionierende Verwaltung, lassen unseren 1. Vorsitzenden positiv in die Zukunft blicken. Denn wo andere Vereine Probleme in der Ämterbesetzung haben, konnte der OGV bereits Wochen vor der Sitzung Vollzug mitteilen: alle Posten sind besetzt!
So gestaltete sich der Abend kurzweilig und interessant. Nach Totenehrung, dem Jahresbericht des Schriftführers, der Ausführung unserer Kassiererin Petra Laatz sowie dem Prüfungsbericht der Kassenprüfer, erfolgte die durch Ortsvorsteher Helmut Schorpp durchgeführte einstimmige Entlastung. Schorpp dankte dem OGV für sein Engagement und den Mut neue Wege zu gehen, verbunden mit der Motivation „dranzubleiben“.
Mit Freude konnten wir folgende Mitglieder ehren:
20 Jahre
Martin Kessel, Dietger Rummel, Roland Stolz
40 Jahre
Christa Merx, Hubert Bader, Albert Vögele
50 Jahre
Adelheid Schmitt, Josef Schlager
Ein paar zusätzliche Worte durften es für unseren Josef dann doch sein. Nach 42 Jahre in unterschiedlichen Funktionen endet eine Ära. Wir sagen Herzlichen Dank lieber Josef!
Der anschließende Antrag auf Ehrenmitgliedschaft für Adelheid Schmitt und Josef Schlager wurde ebenfalls einstimmig angenommen.
Zügig ging es weiter, wollte man doch schneller als der KSC seine Mitgliederversammlung zu Ende bringen. Die Wahlen brachten keine Besonderheiten mit sich. Wiedergewählt wurden:
Zu Beisitzern wurden gewählt: Reinhard Kölmel, Karin Janusch, Wolfgang Kraus, Lothar Merkel, Stefan Girarde und neu Finn Schmidt.
Ein interessantes Thema brachte der Tagesordnungspunkt Verschiedenes: Gibt es Erfahrungen mit der Asiatischen Hornisse. Noch vor Ihrem Vortrag informierte Frau Hannelore Dürsch-Weiß, vom Landratsamt Rastatt, Landwirtschaftliche Produktion und Kontrolle, über den derzeitigen Stand. Auf unser Homepage finden Sie Links zu informativen Merkblättern zu diesem Thema.
Mit Ihrem Vortrag zu einer weiteren großen Gefahr für den Obstbau – den Misteln – betrachte Frau Dütsch-Weiß die aktuelle Situation und die enorme Herausforderung für den Erhalt unserer einzigartigen Streuobstwiesenlandschaft. Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie ebenfalls auf unserer Homepage.
Der Obst- und Gartenbauverein Würmersheim dankt allen Mitgliedern, dem Gemeinde- und Ortschaftsrat für das entgegengebrachte Vertrauen, der Freiwilligen Feuerwehr Würmersheim für die Bereitstellung des Schulungsraumes und freut sich auf ein ereignisreiches Jahr 2026, dass am 31. Januar mit dem Winterschnittkurs beginnt.
Weitere Informationen zum Thema Asiatische Hornisse finden Sie hier:
Weitere Informationen zum Thema "Misteln" finden Sie hier:
Mistelbekämpfungsprojekt Ölbronn-Dürrn
Auch in diesem Jahr konnten wir mit den Würmersheimer Grundschülern und der Vorschulklasse des Kindergarten St. Thomas, die beliebte Apfelpressaktion durchführen.
Während die eine Gruppe beim Mosten half, durfte die zweite Gruppe zwei verschiedene Äpfel verkosten: Jonagold stand hoch im Kurs, da er süß im Geschmack ist.
Die zweite Apfelsorte Wellant ist ein neuer Apfel, dessen Ursprung im niederländischen Wageningen liegt. Er ist ein besonderer Apfel mit unverkennbarem Geschmack und robustem Format. Der intensive Geschmack und sein fruchtiger Geruch machen Wellant zu einem außergewöhnlichen Apfel. Ein Apfel für "Kenner" und echte "Feinschmecker". Er soll auch eine gute Alternative für Allergiker sein.
Aber natürlich stand das Mosten im Vordergrund. Die gewaschenen Äpfel wurden direkt in den Häcksler geworfen: Apfel für Apfel. Diese vielen kleinen Apfelstücke wurden nun in die Obstpresse gefüllt. Bald war die gesamte Apfelpresse mit geraspelten Äpfeln befüllt und nach dem Einlegen von Beihölzern konnte der Pressvorgang beginnen. Alle durften kräftig mithelfen. Und es dauerte auch gar nicht lange, da sprudelte der Apfelsaft wasserfallartig in den Auffangbehälter. Natürlich holten die Kinder jetzt sofort ihre mitgebrachten Becher und... "Mmmmh... sehr lecker. Ich will noch mehr!" Mit der Erinnerung an einen tollen Vormittag, neuem Wissen und mit leckerem Apfelsaft im Bauch, gingen die Kinder glücklich zurück in den Unterricht.
Auch diesmal gilt ein großer Dank Schuldirektor Herrn Scheidt, den Lehrerinnen und Lehrern sowie Kindergartenleiterin Claudia Fitterer. Ein großes Dankeschön geht ebenso an unser tolles OGV-Team Reinhard Kölmel, Ewald Bader, Wolfgang Kraus und Karin Janusch.
In diesem Jahr können wir wieder eine Obstbaumbestellung anbieten. Nutzen Sie die Gelegenheit und bestellen Sie Obstbäume, Büsche und Sträucher für Ihren Garten oder Ihre Streuobstwiese.
Auch in diesem Jahr bekommen Sie auf alle Obstbäume (Halbstamm und Hochstamm) einen direkten Zuschuss in Höhe von 10 Euro der Gemeinde Durmersheim.
Viele Besucher erinnerten sich beim Blick auf die Süßigkeitenbar an ihre Kindheit und erzählten Geschichten von früher. Großeltern kamen mit ihren Enkeln - strahlende Augen überall. Zu schön war die immer gleiche Frage der Kinder: Was krieg ich für 50 Cent? Zu unserer Freude lief Samstagabends das Waffeleisen auf Hochtouren.
Es war ein schönes verbindendes Fest für alle Bürgerinnen und Bürger. Gerne nehmen wir auch die schönen Anregungen mit und freuen uns auf zusätzliche helfende Hände bei der Umsetzung.
Nochmals vielen Dank, dass wir zusammen mit Ihnen das Speckkälblefest 2025 feiern durften.
Am 20. Juni führten wir bei sehr warmen Temperaturen unseren Sommerschnittkurs durch. Trotz der Hitze und dem Brückentag, begrüßte Ewald Bader, Zweiter Vorsitzender des OGV zwölf Teilnehmende.
Der Platz war gerichtet. Ein Dank gilt allen helfenden Händen, die unser Wiesengrundstück und die Jungbäume pflegen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Ewald Bader, genossen die Anwesenden die fachlich hervorragenden Ausführungen des Kursleiters Reimund Heck, 2. Vorsitzender, OGV Elchesheim-Illingen. Zunächst wurden die Jungbäume begutachtet und dazu Pflegehinweise gegeben. Danach folgte die Hauptaufgabe des Kurses: Rückschnitt oder besser "Riss" an einem Apfelbaum. Anhand der unter dem Baum liegenden Äste konnte jeder Gartenliebhaber später aber selbst feststellen, dass es diesmal ohne scharfes Schnittwerkzeug nicht geklappt hätte. Wie gut der Schnitt erfolgte, war an den sauberen Schnittflächen zu sehen. Herrlich erfrischend waren die im Anschluss verzehrten Getränke.
Ein großer Dank gilt allen Helfenden, besonders unserem Ewald.
Auch in diesem Jahr können wir wieder dank der großzügigen Unterstützung von Erdgas Südwest eine Blühmischung anbieten.
Die Blütenmischung ist eine einjährige Sommerblumenmischung und liebt vollsonnige Standorte. Sie ist mit über 60 verschiedenen Saatgutkomponenten für den Hausgarten und zur Gestaltung von Kulturflächen
innerhalb der Ortsgemarkung konzipiert worden.
In der Ausgabe KW 19 haben wir an alle Abonnenten des
Gemeindeanzeigers in Durmersheim und Würmersheim kostenlos eine Tüte der Blühmischung verteilt.
Ganz besonders bedanken wir uns bei Erdgas Südwest, die uns die Samentüten und das Saatgut im Rahmen Ihres Projekts BlühOase - Lebensraum für Nützlinge überlassen hat. Die Initiative wurde zusammen mit Samen-Fetzer und dem Imkerverein Riedlingen e. V. ins Leben gerufen und der Obst- und Gartenbauverein beteiligt sich in diesem Jahr zum zweiten mal an der Aktion.
Wie beim Winterschnittkurs angekündigt, findet unser Ziersträucherschnittkurs am Freitag, 14. März, um 16:30 Uhr statt. Geschnitten werden die Ziersträucher im Friedhof Würmersheim.
Der Schnittkurs wird in Kooperation mit der Beratungsstelle für Obst- und Gartenbau des Landratsamts Rastatt durchgeführt. Kursleiter ist wie beim Winterschnittkurs Raimund Heck, 2. Vorsitzender des OGV Elchesheim-Illingen.
Der informative Kurs hat einen gemütlichen Rahmen, bei dem auch individuelle Fragen nicht zu kurz kommen. Gartenfreunde können gerne mithelfen. Bringen Sie dafür bitte Ihre Gartenschere und Handschuhe mit.
Im Anschluss laden wir alle Teilnehmenden zu einem kleinen Umtrunk und Brezeln ein.
Auch in diesem Jahr konnte unser Vereinsvorsitzende Christoph Schlager viele Teilnehmende zu unserem Winterschnittkurs begrüßen. Als Kursleiter war wieder Raimund Heck von OGV Elchesheim-Illingen mit an Bord.
Hauptaugenmerk des Kurses lag diesmal in der klaren Erziehung der mittlerweile fünf Jahre alten Bäume. Immer noch bedarf es einer stabilen Grundstruktur mit einem starken Mitteltrieb und drei bis vier Leitästen. Ziel der Pflege ist es, den Baum später nicht abstützen zu müssen. Hierzu müssen Seitentriebe an den Leitästen rechtzeitig entfernt werden, damit sich der Ast nicht verdreht. Raimund erklärte dabei noch die unterschiedliche Wirkung von Ableiten und Anschneiden und zeigte auch ganz gezielt, wie bereits im Winter sogenannte schlafende Augen vermindert werden könne. Wer seinen Baum beruhigen möchte, sollte die Endknospen stehen lassen. Umgekehrt bringt man junge Bäume ins Wachstum, indem die Endknospen abgeschnitten werden.
Und so ging es Baum um Baum an den Kragen. Was vorher noch verzweigt und wild aussah, war nach Raimunds Schnitt klar. Immer wieder wurden die Kursteilnehmer eingebunden und aufgefordert, seine nächsten Schritte vorzugeben und zu diskutieren.
Nach gut 90 Minuten ging es dann zum gemütlichen Teil mit Punsch, kalten Getränken und Brezeln über.
Der OGV bedankt sich bei allen Helfenden, der Gemeinde und der Ortsverwaltung sowie 34 Teilnehmenden.
Wer dieser Tage an den Jungbäumen am Friedhof Würmersheim vorbeikommt, dem fallen vier neu gepflanzte Obststräucher ins Auge. Am vergangen Samstag wurden die zwei Johannisbeersträucher (rot und schwarz) und zwei Stachelbeeren (rot und grün) von unseren Verwaltungsmitgliedern Christoph Schlager, Ewald Bader, Christian Schmidt, Wolfgang Kraus und Lothar Merkel eingesetzt. Vielen Dank an Ewald Bader für die Organisation und Christoph Schlager für die leckeren Heißgetränke. Jetzt freuen wir uns auf einen gut besuchten Winterschnittkurs und sind gespannt wie sich die Pflanzen entwickeln.
Am vergangenen Samstag führten wir zusammen mit der Zeller Mühle
einen Brotbackkurs durch. 14 Frauen und Männer hatten während den rund vier Stunden viel zu tun und wurden am Ende dafür mit vielen Leckereien belohnt. Die Idee zum Backkurs hatte unsere
Kassiererin Petra Laatz -
vielen Dank dafür!
Bäckermeister Karl-Heinz Männle führte
die Backinteressierten in
die traditionelle badische Backkunst ein. Dazu gehörten ein Dinkel-Vollkornbrot, Weckenteig aus
Weizen und Durbacher Wurzelbrot. Männle referierte
über die richtige Garzeit,
die korrekte Wassertemperatur und gab wichtige Tipps für das Backen. So verbessern beispielsweise nasse Lavasteine im
Ofen das Dampfverhalten.
Natürlich waren die Basics wichtig: Teig herstellen, abwiegen,
falten, ruhen lassen. Wieder rollen und nochmals ruhen lassen. Dann ab in den Ofen. Handwerk eben!
Ganz so Badisch war der Kurs dann doch nicht. Eine süße rumänische
Leckerei, "Kolacken",
wurde ebenso gefertigt. Zum Abschluss gab es zur Freude der Teilnehmenden leckeren Flammkuchen und wer wollte, Cidre.
Der Kurs hat so viel Spaß gemacht, dass es sicherlich einen weiteren
geben wird. Nochmals vielen Dank allen Teilnehmenden, Petra Laatz und
allen im Hintergrund Mitwirkenden des OGV.
Auch in diesem Jahr konnten wir mit den Würmersheimer Grundschülern und Wunderfitzen des Kindergarten St. Thomas, die beliebte Apfelpressaktion durchführen. Das bedeutet für Reinhard Kölmel, Ewald Bader, Karin Janusch und Wolfgang Kraus viel Vorbereitung und freie Zeit und ist deshalb leider nicht an mehreren Schulen durchführbar.
Während einige Kinder eifrig an der Kurbel der Schreddermaschine drehten, half eine zweite Gruppe an der Presse. Apfel für Apfel verschwand zwischen den Mahltrommeln oder floss in flüssiger, goldgelber Form in die Vorratsbehälter.
Wir bedanken uns bei Schuldirektor Scheidt, den Lehrerinnen und Lehrern sowie Kindergartenleiterin Claudia Fitterer. Ein großes Dankeschön geht ebenso an Reinhard Kölmel, Ewald Bader, Karin Janusch und Wolfgang Kraus.
Während im vergangenen Jahr mehrere Reisighaufen rund um die Grundschule Würmersheim zu sehen waren, hielt sich das Schnittgut am letzten Samstag in Grenzen.
Christoph Schlager, erster Vorsitzender des OGV, konnte bei kalten aber sonnigen Wetter 45 Teilnehmende begrüßen. Viele waren keine "Ersttäter", was den Verein und auch den Leiter des Kurses Raimund Heck, 2. Vorsitzender des OGV Elchesheim-Illingen, freute. Hier geht es zum Bericht.
Nach einer sehr erfolgreichen Auftaktveranstaltung, bieten wir am 21. Juni, 17:00 Uhr, unsere zweite rund dreistündige Kräuterwanderung an. Die ersten Anmeldungen sind schon eingegangen. Wir sind gespannt, welche Kräuter unsere Kräuterpädagogin Angelika Heitz mit uns sammelt und welche Informationen und Geschichten wir erhalten. Start und Ziel ist am Rathaus in Würmersheim. Zu Beginn gibt für alle neuen Teilnehmenden das OGV-Herbariumheft. Im Anschluss verarbeiten wir die Kräuter zu einem kleinen Snack.
Die Veranstaltung ist kostenpflichtig. Der Unkostenbeitrag für Mitglieder beträgt 15 Euro pro Person, für Nichtmitglieder 20 Euro pro Person. Die Anzahl ist auf 15 Teilnehmende begrenzt.
Bitte melden Sie sich per E-Mail unter info@ogv-wuermersheim.de oder direkt bei Christian Schmidt unter Tel. 0172/1321919 an.
Werden auch Sie Mitglied beim Obst- und Gartenbauverein Würmersheim und unterstützen Sie uns. Der Jahresbeitrag beläuft sich ab 2021 auf 18 Euro für eine Familienmitgliedschaft
(2 Erwachsene, alle Kinder unter 18) und 12 Euro für eine Einzelmitgliedschaft.
Und so geht's:
In diesem Jahr können wir dank der großzügigen Unterstützung von Erdgas Südwest wieder eine Blühmischung anbieten.
Vollbepackt mit jeder Menge Gläser, Zucker und vor allem
jeder Menge Alkohol ging es am Samstag zur Kräuterwerkstatt nach Völkersbach. Bevor die mitgebrachten Utensilien zum Einsatz kamen, ging es aber zunächst auf Entdeckungstour durch den
Kräutergarten unsere Expertin und Kursleiterin Nicole Windus.
Der Garten ist ein wahres Paradies für alle Kräuterfans und alle die es werden möchten.
An den verschiedenen Stellen im Garten gab es viele Informationen
und längst vergessenes Wissen zu den heimischen Kräutern und deren Wirkung. So hat die Schafgarbe, die aufgrund ihrer Form auch "Augenbraue der Venus" genannt wird, ihren Namen von den Schafen,
die dieses Kraut essen, wenn Sie Bauchschmerzen haben. Zusammen mit dem Spitzwegerich wurden diese Kräuter bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts noch zur Wundheilung verwendet. Wer es richtig
bitter mag, kam beim Wermut voll auf seine Kosten. Dieses Heilkraut fördert die Verdauung und ist krampflösend.
Wer es ein wenig softer mag, der greift lieber zu Andorn,
der eine ähnliche Wirkung hat. Dass man Minze nicht jeden Tag als Tee trinken sollte und Holunder auch als "die Apotheke der Armen" bezeichnet wird, oder eine Hagebutte mehr Vitamin C hat als
eine Orange, waren für viele neue und wichtige Informationen.
Nach einer Pause mit frisch aufgebrühtem Tee
aus Zitronenverbene ging
es endlich los und das vermittelte Wissen konnte direkt in der Praxis umgesetzt werden. In Kräutersalz und im mitgebrachten Alkohol wurden verschiedene Kräuter aus Nicoles Garten direkt
konserviert. Und so konnte jeder sein Immuntröpfchen, einen Erkältungs- und einen Verdauungslikör sowie ein Gläschen Kräutersalz mit nach Hause nehmen.

So mancher blickt nun anders auf den heimischen Rasen im Garten. Wo
bisher oft "Unkraut" das Gesamtbild störte, wachsen nun jede Menge heilsame Wiesenkräuter wie
Schafgarbe, Spitzwegerich oder Gundermann.
Das einstimmige Fazit: Alle waren auf von der wunderbaren
Kräuterwelt in Nicoles Garten begeistert und werden sich auch weiterhin mit dem spannenden Thema Kräuter beschäftigen. Im kommenden Jahr wird es sicherlich eine Fortsetzung geben. Wie und wann?
Darüber informieren wir wie immer rechtzeitig an dieser Stelle.
Obst- und Gartenbauverein Würmersheim e.V. übergibt drei Kilogramm Saatgut
Damit es ab Juni an noch mehr Stellen in Durmersheim und Würmersheim summt und brummt, übergab heute der 1. Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Würmersheim e.V., Christoph Schlager, drei Kilogramm „Würmersheimer Blütenmischung“, an Bürgermeister Andreas Augustin und Bauhofleiter Reinhard Schaudel. Das Bauhofteam war in den vergangenen Tagen bereits fleißig und bereitete fachgerecht an zwei Stellen in der Gemeinde die späteren Blühstreifen vor.
„Wir freuen uns sehr über die Initiative des OGV, die wir bereits im zweiten Jahr durch unseren Bauhof unterstützen“, bedankte sich Augustin beim Verein.
Neben den Blühstreifen auf den Gemeindeflächen will Schlager und sein Team weitere private Flächen der Gemeinde zum Blühen bringen: „In unserem Jubiläumsjahr 2020 haben wir die Aktion „Würmersheimer Blütenmischung“ mit 1.000 Blumensamentüten ins Leben gerufen. Die Aktion wurde zu einem großen Erfolg und mit Unterstützung zahlreicher Spender, haben wir in diesem Jahr 1.500 Blumensamentüten bestellt.“ Die kostenlosen Blumensamentüten gibt es an sechs Ausgabestellen: Raiffeisenbank Südhardt eG, Hauptstraße 47, Getränkefachhandel Huditz, Benzstraße 1, Friseur S, Badener Straße 53 und alle Durmersheimer Filialen der Bäckerei Braun.
„Natürlich freuen wir uns auch über eine kleine Spende. Sie bildet die Grundlage dafür, auch im kommenden Jahr die Aktion durchführen zu können“, so Schlager.
Mit der „Würmersheimer Blütenmischung“ kann jeder in seinem Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon eine kleine Fläche gestalten und so einen wichtigen und wertvollen Beitrag für bienenfreundliche Gärten leisten.
Bildquelle:
Zur freien Überlassung durch die Gemeinde Durmersheim für den OGV Würmersheim
Bürgermeister Andreas Augustin (Bildmitte) und Bauhofleiter Reinhard Schaudel (links) bei der Übergabe der „Würmersheimer Blütenmischung“ durch Christoph Schlager (OGV)
Wir sagen "Herzlichen Dank"!
Am Mittwoch, 24. März 2021, freuten wir uns über die Spendenübergabe der Raiffeisenbank Südhardt. Passend zu unserer Aktion durfte eine Biene als Stofftier nicht fehlen.
Herzlichen Dank an die Raiffeisenbank Südhardt, in deren Hauptstelle in der Hauptstraße unsere Blütenmischung erhältlich ist.
Das Warten hat ein Ende: Ab 25. März ist die Würmersheimer Blütenmischung 2021 erhältlich. Auch in diesem Jahr bringen wir damit die Gemeinde zum Blühen. Die kostenlosen Blumensamentüten gibt es an sechs Ausgabestellen:
Raiffeisenbank Südhardt eG,
Hauptstraße 47
Getränkefachhandel Huditz,
Benzstraße 1
Friseur S,
Badener Straße 53,
Bäckerei Braun,
alle Durmersheimer Filialen
Damit es im Garten richtig summt!
Die bekannteste und beliebteste Biene des Menschen ist zweifelsohne Biene Maja. Doch ohne ihre weltlichen Freunde und Mitstreiter der Wild- und Honigbienen und anderer Insektenarten, gäbe es keine Blumen, kein Obst und auch kein Gemüse.
Seit nunmehr zwei Jahren hat sich der Obst- und Gartenbauverein Würmersheim e.V. diesem Thema angenommen und vergangenen Donnerstag seine Mitglieder und andere Gartenfreunde zum Onlinevortrag „Bienenfreundlicher Garten“ eingeladen. Zur Freude des Vereins, konnte wiederum Hannelore Dütsch-Weiß von der Beratungsstelle für Obst- und Gartenbau des Landratsamts Rastatt, als Referentin gewonnen werden.
„Ein bienenfreundlicher Garten ist bunt“, startete Frau Dütsch-Weiß ihren Vortrag zur Gartenplanung für die fleißigen Pollen- und Nektarsammler. Und damit man auch die unterschiedlichen Gartenbesucher unterscheiden kann, wurden Seiden-Maskenbienen, Sandbienen, Wollbienen, Pelzbienen und Hummeln kurz vorgestellt. Nachfolgend ging es munter mit der Unterscheidung in soziallebende Biene, wie der Honigbiene und Solitärbienen, die Einzelgänger sind weiter.
Der bebilderte Ritt durchs Kalenderjahr begann mit bienenfreundlichen Gehölzen wie der Hamamelis, Hasel, Salweide, Kornell- und Zierkirsche. Bei allen Neupflanzungen oder Umgestaltungen sollten keine gefüllten Blüten gepflanzt werden, da hier die Bienen keine Pollen und Nektar finden. Wer natürlich Schneeball und Hortensie im Garten hat braucht diese aber nicht rauszureißen, sondern pflanzt zu deren Füßen einfach kleine, bunt blühende Bienentankstellen.
Bei den Stauden tut sich derzeit der Krokus hervor, auf denen es bei den vergangenen sommerlich warmen Tagen bereits hoch her gegangen ist. Schöterich, Christrose, Frauenmantel, Lilien, Gartenmohn, Ehrenpreis und Sonnenblumen, die allerdings nicht gefüllt sein dürfen, bieten ebenso Nahrung wie viele Gartenkräuter. Und so wuselt es an warmen trockenen Tagen ebenso auf Schnittlauchblüten, Thymian, Borretsch, Kerbel und Co.
Um den Bienen ganzjährig ein Nahrungsangebot zu bieten, sollten die verschiedenen Blühzeiten berücksichtigt werden. Eine gegenseitige Abhängigkeit bilden Obstblüten für Bienen. „Ohne Obstblüten keine Biene – ohne Biene keine Obstblüte“. Denn viele der 550 in Deutschland vorkommenden Bienenarten fliegen nur auf eine bestimmte Blütenart. Und ohne die schwarz-gelben Superfrauen mit ihren pollenverschmierten Beinen, wird der Biss in den süßlich-sauren Apfel nicht mehr sein.
Der Ausflug in die Nisthilfen wurde für viele zum AHA-Erlebnis, taugen doch viele der angebotenen Fertiglösungen nur bedingt. Dazu führte Dütsch-Weiß aus, dass 75 Prozent der Wildbienen im Boden und nicht im Holz brüten und auch Stein- und Erdhügel und Totholzstapel, wichtige Rückzugsmöglichkeiten für Bienen sind.
Hannelore Dütsch-Weiß beendete ihren farbexplosiven Vortrag mit einem Ausflug auf Wiesen und Felder und informierte über mögliche Saatmischungen, bei denen auf heimische Sorten geschaut werden sollte, da unsere Insekten darauf eingestellt sind.
Am Donnerstag, 25. Februar 2021, 19: 00 Uhr, findet unser erster Onlinevortrag statt. Thema des Abends: bienenfreundliche Gärten. Als Referent konnten wir Frau Hannelore Dütsch-Weiß, von der Beratungsstelle für Obst- und Gartenbau des Landkreises Rastatt gewinnen. Eingeladen sind alle Naturliebhaber mit Balkon und mit oder ohne Garten, die sich für den Erhalt und die Lebensgrundlage von Bienen interessieren.
Haben Sie Interesse? Dann melden Sie sich gleich an! Der Vortrag ist auf 20 Personen beschränkt.
Eine Anmeldung ist ab sofort ausschließlich unter [email protected] möglich. Den Teilnahmelink erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung rechtzeitig per Mail.
Leider können wir den Vortrag nicht wie gewohnt durchführen, freuen uns aber schon jetzt über gemeinsame Aktionen und persönliche Begegnungen, sobald dies wieder möglich ist!
Erster Onlineschnittkurs für junge Leute voller Erfolg
Im Februar ist die beste Schnittzeit für Gehölze und eigentlich finden in dieser Zeit viele Schnittkurse statt. Eigentlich. Wie man in der Pandemiezeit dennoch Wissen vermitteln
kann, erlebten 20 Kursteilnehmer am vergangenen Freitag beim ersten Onlineschnittkurs für junge Leute bis 30 Jahre, des Obst- und Gartenbauvereins Würmersheim e.V.. Da der Kurs kreisweit beworben wurde, kamen Jugendliche und junge Erwachsene aus Haueneberstein, Ötigheim, Au am Rhein, Bietigheim, Durmersheim und anderen Orten online zusammen. Erfreulich war der hohe Anteil an jungen Frauen. Auch für Kursleiterin Frau Hannelore Dütsch-Weiß, von der Beratungsstelle für Obst- und Gartenbau beim Landratsamt Rastatt, war der Onlinekurs Neuland. Interaktiv vermittelte Frau Dütsch-Weiß Wissen zu den Wuchsformen der Obstgehölze, Unterschiede der wichtigsten Beerenobstsorten, Organe eines Baumes, deren Aufbau, Funktion und Erziehung. Auch scheinbar trockene Themen wie das Optimum des Fruchtens, unterschiedliche Knospenanlagen oder das Schnittwirkungsgesetz und die Wuchsförderungsgesetze, verpackte Dütsch-Weiß kurzweilig und sehr anschauend. Ein hervorragendes Hand-Out unterstütze dabei die Reise in die Welt des Obstanbaus. Ein wichtiger Aspekt des Abends war der richtige Schnitt und die Pflege der Obstpflanzen. Leider muss die praktische Anwendung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden und so dürfen sich die Kursteilnehmer noch darauf freuen, das Gelernte mit der eigenen Schere oder einer Baumsäge anzuwenden.